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1941-1949

Монтаж оборудования в ТашкентеWährend des Krieges zogen Tausende von Arbeitnehmern als Freiwillige in den Krieg, an ihre Plätze an den Maschinen traten ihre Frauen, Schwestern, Kinder. Die Werkhallen stellte man schnell auf die Produktion von Militärprodukten um. Die Maschinen stellte man ohne Fundament, auf Fußbodenbalken auf, die ihre Demontage und Umstellung innerhalb von mehreren Stunden ermöglichten. Als die faschistischen Truppen im Anmarsch auf Rostow waren, fertigten die Arbeiter die Militärprodukte und errichteten gleichzeitig die Schutzeinrichtungen und die Schutzbunker.

Am 13. Oktober 1941 begann mit der Demontage der Ausrüstungen und deren Absendung nach Taschkent. Die Evakuierung war mit Riesenaufwand verbunden. Das gesamte Gelände verwandelte sich zu einem durchgehenden Strom an sich bewegenden Lasten, die mit Hilfe von Seilwinden, Laufrollen, Luftfahrttechnik transportiert wurden. Mehr als 3.500 mussten für die Evakuierung der Ausrüstungen eingesetzt werden. Am 19. Oktober 1941 fuhr die letzte Gruppe von Arbeitern, angeführt vom Direktor Titarenko M.M. nach Mittelasien.

Für die Unterbringung von Rostselmash wurden mehrere Standorte in verschiedenen Ecken der Stadt angeboten. Dies reichte nicht aus und ein Teil der Ausrüstungen musste in die Stadt Tschirtschik (60 km von Taschkent entfernt) befördert werden. So entstanden in Usbekistan 4 Filialen von Rostselmash - drei in Taschkent und eine in Tschirtschik.

Am 33. Tag nach Ankunft der Ausrüstung in Taschkent lief die Produktion von Militärprodukten wieder an. Die Montage von Maschinen und Förderbändern erfolgt im Freien oder in auf die Schnelle errichteten Schuppen und anderen Räumen. Am 35. Tag der ununterbrochenen Arbeit wurde erstes Gusseisen geschmolzen. Nach 3 Monaten wuchsen auf freiem Platz mit einer Fläche von 12 Tsd. m2 Werkhallen auf. Rostselmash lieferte an die Front die Gehäuse mit dem Mindestkaliber von 82 mm, Sprengköpfe für die Geschosse für Raketensysteme „Katjuscha“, 50 kg, 100 kg und 250 schwere Sprengbomben. Nach dem Großen Vaterländischen Krieg wurde auf Basis der Ausrüstungen und der gebliebenen Fachkräfte von Rostsemash in Taschkent das Werk Taschtekstilmasch gegründet, das heute ein führendes Unternehmen in der Wirtschaft von Usbekistan ist. In Tschirtschik funktioniert ein separates Eisenhüttenwerk, das fast das gesamte Usbekistan mit Metall beliefert.

Оцинковка барабана для комбайна Сталинец-6 (1947г)Am 14. Februar 1943 haben die Truppen der Südfront haben Rostow am Don befreit. Die Stadt lag in Schutt und Asche, unter anderem auch Rostselmash und seine Siedlungen, die die Faschisten konsequent 8 Tage vor dem Rückzug aus der Stadt in die Luft haben fliegen lassen. Verzinkung der Trommel für den Mähdrescher Stalinets-6 (1947г)Der Sachschaden des Unternehmens betrug über 180 Mio. vollwichtige Stalin-Rubel.

 

 

Am 23. Februar, am 10. Tag nach der Befreiung, nahmen die ersten 33 Maschinen von Rostselmash im zerstörten Rostow die Arbeit auf. Gleichzeitig lief die Vorbereitung auf die Produktion von Militärprodukten an, es wurde die Reparatur von Panzern, Schleppern, Fahrzeugen eingerichtet. Beim Wiederaufbau mussten 150 Tsd. m3 Trümmer weggeräumt, 21 Mio. Ziegelsteine gelegt, 37 Tsd. m3 Beton verarbeitet, 8 Tsd. Tonnen Metallkonstruktionen montiert, 185 Tsd. m3 Dachbelag verlegt werden. Binnen kurzer Zeit wurden 145.000 m2 Produktionsflächen in Betrieb genommen.

Комбайн Сталинец-6 на уборке озимой пшеницыWährend ein intensiver Wiederaufbau des Betriebs lief, entwickelten die Fachkräfte von Rostselmash A.A. Krasnitschenko, W.W. Proschunin und I.I. Popow die Konstruktion des Mähdreschers „Stalinets-6“, und am 30. April 1947 wurden in der Werkhalle für Erntemaschinen die ersten Exemplare dieses Modells zusammengebaut. Seine Entwickler wurden Stalinpreisträger. Im November 1948 wurde der Wiederaufbau von Rostselmash vollständig abgeschlossen. In diesem Jahr wurden 7.190 Mähdrescher hergestellt, und schon ein Jahr später, 1949, übertraf der Betrieb das Produktionsniveau der Vorkriegszeit. Insgesamt wurden im Laufe des vierten Fünfjahresplans (1946-1950) 34.114 Exemplare hergestellt.